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Das Sinfonieorchester

 

I. Violinen
Midori Goto (Konzertmeisterin),
Mihai Ionescu (Stellv. Konzertmeister),
Maia Shamugia (2. stellv. Konzertmeisterin),
Muharrem Cenker, Anja Fontaine,
Sylvia Holzapfel, Sophie Hultsch,
Manfred Moeck, Katrin Philipp,
Christoph Struck, Karin Struck,
N.N., Yanet Infanzón LaO*

 

II. Violinen
Uta Heidemann-Diedrich (Solo),
Ulrike Drüge-Emich (Stellv. Solo),
Adrian Kowollik (Vorspieler),
Christian Büscherfeld,
Dorothee Heath, Volker Hendrichs,
Namjeong Kim, Petra Kolbinger,
Stefan Marx, Ju Eun Kim*,
Anne Wezel*

 

Bratschen
Felix Hansen (Solo),
Mara Smith (Stellv. Solo),
Svenja Ciliberto (Vorspielerin),
Andreas Denhoff,
Beata Kamyk-Golla,
Torsten Schmidt,
Magdalena Makarewicz,
Tobias Hauer*

 

Violoncelli
Helmut Krack (Solo),
Monika Krack (Stellv. Solo),
Elisabeth Fürniss (Vorspielerin),
Friederike Peucker,
Michael Schlechtriem,
Lutz Wagner

 

Kontrabässe
Renate Fischer (Solo),
Michael Emich (Stellv. Solo),
Hans-Rüdiger Paeth (Vorspieler),
Jörg Langanke

Flöten
Friederike Wiechert (Solo),
Julia Schriewer (Stellv. Solo),
Konrad Hirzel

 

Oboen
Klaus Lebowsky (Solo),
Jan-Stefan Wimmer (Stellv. Solo),
Wilfried Cron

 

Klarinetten
Werner Raabe (Solo),
Achim Pfeifer (Stellv. Solo),
Martin Stützle,
Julia Hollenberg*

 

Fagotte
Bernd Kühnel (Solo),
Reingard Sirotek (Stellv. Solo),
Heidrun Schulze

 

Hörner
Michael Koch (Solo),
N.N. (Stellv. Solo),
Björn Andresen,
Iris Cremona,
Willibert Steffens

 

Trompeten
Gernot Sülberg (Solo),
Dieter Wolf (Stellv. Solo),
Guido Fröhlich

 

Posaunen
Jochen Schüle (Solo),
Matthias Imkamp (Stellv. Solo),
Thomas Reifenrath

 

Tuba
Karl Bodmann

 

Pauke
Armin Weigert

 

Schlagzeug
Thomas Jambor,
Thomas Korschildgen
(Stellv. Solo-Pauker)

 

Harfe
Christiane Steffens

 

* = feste Aushilfe

 

Mit der Gründung des Sinfonieorchesters am 15. September 1919 war ein wichtiger Grundstein für die Entwicklung des Musiklebens im Münsterland gelegt. Unter seinem ersten Generalmusikdirektor, dem Dirigenten, Komponisten und Musikwissenschaftler Fritz Volbach, erlangte der neugegründete Klangkörper schnell überregionale Bedeutung. Bereits im Jahr 1921 konnte mit Hans Pfitzner einer der führenden Komponisten der Zeit als Gastdirigent verpflichtet werden. 1924 dirigierte Richard Strauss seine Tondichtung "Ein Heldenleben" in Münster.

 

Einen besonders hohen Leistungsstand entwickelte das Orchester vor allem unter dem Generalmusikdirektor Hans Rosbaud, 1937 bis 1941. Nach dem Zweiten Weltkrieg leitete zunächst Heinz Dressel die Geschicke, dann Robert Wagner. 1955/56 folgte Paul Hindemith einer Einladung und dirigierte ein Konzert mit eigenen Werken.

 

Seinen Rang als wichtigste Kulturinstitution Münsters festigte das Orchester in der Folgezeit unter den Generalmusikdirektoren Reinhard Peters (1961-1970), Alfred Walter (1970-1985) und Lutz Herbig (1985-1992). 1981 wurde das Sinfonieorchester Münster mit der Gustav-Mahler-Medaille für die Interpretation der Sinfonien und Orchesterlieder Mahlers unter Alfred Walter ausgezeichnet. 1992 wurde Will Humburg zum Generalmusikdirektor der Stadt Münster berufen. 1993 erhielt das Sinfonieorchester Münster den Preis für das beste Konzertjahresprogramm Deutschlands durch den Deutschen Musikverlegerverband. Gastspieleinladungen führten u. a. in der Spielzeit 1996/97 zum internationalen Musik-Festival "Ferrara Musica". Von 2004 bis 2007 bekleidete Rainer Mühlbach das Amt des Generalmusikdirektors, das seit der Saison 2007/08 Fabrizio Ventura innehat.