zum Theater Münster

9. SINFONIEKONZERT

Johann Sebastian Bach, Péter Eötvös & Josef Suk

  • Akiko Suwanai
    Akiko Suwanai
Di, 05. Juni 2018
19.30 Uhr · Großes Haus (Sinfoniekonzerte)
Konzertabo A

18.30 Einführung im Theatertreff

Weitere Termine

momentan leider keine weiteren Termine geplant

Johann Sebastian Bach
Kantate BWV 2. Ach Gott, vom Himmel sieh darein

Péter Eötvös
Seven. Konzert für Violine und Orchester

Josef Suk
Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 27, Asrael

»Seven ist ein sehr persönlicher Monolog und der musikalische Ausdruck meines Mitgefühls für die sieben Astronauten, die ihr Leben für die Erforschung des Alls ließen«. Die Columbia-Katastrophe von 2003 hatte Peter Eötvös tief bewegt, weshalb er mit dem Werk den Verunglückten ein musikalisches Denkmal setzen wollte. Die japanische Geigerin Akiko Suwanai war die jüngste Gewinnerin des renommierten Tschaikowsky Wettbewerbs und gehört zur Weltklasse. Mit Seven ist Suwanai besonders vertraut, schließlich war sie es, die das Werk 2007 in Luzern zur Uraufführung brachte.

Dass Johann Sebastian Bach ein äußerst produktiver Komponist war, steht außer Frage: allein 200 Kantanten sind uns aus seiner Zeit als Thomaskantor in Leipzig erhalten. In seinem zweiten Kantatenjahrgang entstand Ach Gott, vom Himmel sieh darein – ein Werk, das auf einem Choral von Martin Luther beruht und zu dessen Lebzeiten sogar als reformatorisches Kampflied kursierte.

Der Spätromantiker Josef Suk betitelte seine 2. Sinfonie nach dem Todesengel Asrael, der in der islamischen Überlieferung die Seele vom Körper trennt und somit den Tod bringt. In diesem Werk setzt er sich mit dem Verlust der ihm wichtigsten Menschen auseinander: Seinem Lehrer und Schwiegervater Antonín Dvořák und seiner geliebten Frau Otylka. In fünf Sätzen kämpft Suk mit dem musikalisch immer wieder erscheinenden Asrael-Motiv, bis die Sinfonie schließlich im Finale in leichtem C-Dur entfliegt.

Info

Johann Sebastian Bach
Kantate BWV 2. Ach Gott, vom Himmel sieh darein

Péter Eötvös
Seven. Konzert für Violine und Orchester

Josef Suk
Sinfonie Nr. 2 c-Moll op. 27, Asrael

»Seven ist ein sehr persönlicher Monolog und der musikalische Ausdruck meines Mitgefühls für die sieben Astronauten, die ihr Leben für die Erforschung des Alls ließen«. Die Columbia-Katastrophe von 2003 hatte Peter Eötvös tief bewegt, weshalb er mit dem Werk den Verunglückten ein musikalisches Denkmal setzen wollte. Die japanische Geigerin Akiko Suwanai war die jüngste Gewinnerin des renommierten Tschaikowsky Wettbewerbs und gehört zur Weltklasse. Mit Seven ist Suwanai besonders vertraut, schließlich war sie es, die das Werk 2007 in Luzern zur Uraufführung brachte.

Dass Johann Sebastian Bach ein äußerst produktiver Komponist war, steht außer Frage: allein 200 Kantanten sind uns aus seiner Zeit als Thomaskantor in Leipzig erhalten. In seinem zweiten Kantatenjahrgang entstand Ach Gott, vom Himmel sieh darein – ein Werk, das auf einem Choral von Martin Luther beruht und zu dessen Lebzeiten sogar als reformatorisches Kampflied kursierte.

Der Spätromantiker Josef Suk betitelte seine 2. Sinfonie nach dem Todesengel Asrael, der in der islamischen Überlieferung die Seele vom Körper trennt und somit den Tod bringt. In diesem Werk setzt er sich mit dem Verlust der ihm wichtigsten Menschen auseinander: Seinem Lehrer und Schwiegervater Antonín Dvořák und seiner geliebten Frau Otylka. In fünf Sätzen kämpft Suk mit dem musikalisch immer wieder erscheinenden Asrael-Motiv, bis die Sinfonie schließlich im Finale in leichtem C-Dur entfliegt.

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg


Besetzung

Violine Akiko Suwanai

Mezzosopran Christina Holzinger

Tenor Youn-Seong Shim

Bass-Bariton Gregor Dalal

Opernchor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg


Besetzung

Violine Akiko Suwanai

Mezzosopran Christina Holzinger

Tenor Youn-Seong Shim

Bass-Bariton Gregor Dalal

Opernchor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster


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Di, 05. Juni 2018
19.30 Uhr · Großes Haus (Sinfoniekonzerte)
Konzertabo A

18.30 Einführung im Theatertreff

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