zum Theater Münster

ARGENORE

Musikalische Tragödie in drei Akten von Wilhelmine von Bayreuth

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Kathrin Filip — © Michael Lyra
    Kathrin Filip
    © Michael Lyra
  • Filippo Bettoschi, Meili Li — © Michael Lyra
    Filippo Bettoschi, Meili Li
    © Michael Lyra
  • Gregor Dalal, Ray Chenez, Carolin Wirth    — © Michael Lyra
    Gregor Dalal, Ray Chenez, Carolin Wirth
    © Michael Lyra
  • Kathrin Filip, Gregor Dalal, Ray Chenez — © Michael Lyra
    Kathrin Filip, Gregor Dalal, Ray Chenez
    © Michael Lyra
  • Filippo Bettoschi, Meili Li, Dorothea Spilger — © Michael Lyra
    Filippo Bettoschi, Meili Li, Dorothea Spilger
    © Michael Lyra
  • Dorothea Spilger — © Michael Lyra
    Dorothea Spilger
    © Michael Lyra
  • Ray Chenez, Meili Li, Youn-Seong Shim, Carolin Wirth — © Michael Lyra
    Ray Chenez, Meili Li, Youn-Seong Shim, Carolin Wirth
    © Michael Lyra

»Auf den stolzen Tyrannen soll das ­schwere Gewicht meiner rächenden, bewaffneten Hand… «

Fr, 11. Juni 2021
19.30 · Großes Haus

Eine Barockoper von fast Shakespear‘scher Dimension: Lügen, Verrat und Intrigen bestimmen die eigenwillige Handlung. König Argenore verspricht dem Feldherren Leonida seine Tochter Palmide, die allerdings heimlich mit General Ormondo verbunden ist. Als ein Fluchtversuch Ormondos und Palmides scheitert, verlangt er von seiner Tochter, ihren Geliebten zu töten. Damit beginnt ein grausames Spiel, das den handelnden Figuren schließlich – entgegen aller barocken Konventionen – ein »lieto fine« (guten Ausgang) verwehrt.

ARGENORE trägt die Handschrift einer hochgebildeten und sensiblen Komponistin, die mit selbstbewusster Eigenständigkeit und aufgeklärter Skepsis ihr Zeitalter betrachtete und künstlerisch kommentierte: Wilhelmine von Bayreuth (1709 – 1758). Sie ist die älteste Tochter des »Soldatenkönigs« Friedrich Wilhelm I. und Schwester von Friedrich II. Verheiratet mit dem Bayreuther Markgrafen Friedrich, ließ sie in der fränkischen Residenzstadt das Markgräfliche Opernhaus erbauen und komponierte ARGENORE zum Geburtstag ihres Gemahls. Es ist allerdings nicht sicher, ob die Oper tatsächlich 1740 uraufgeführt wurde.  Die Autobiografie Wilhelmines legt den Schluss nahe, dass im tyrannischen König Argenore der Soldatenkönig porträtiert ist. Er hatte den eigenen Sohn nach einem Fluchtversuch zum Tode verurteilt, dann aber dessen Freund Hans Hermann von Katte wegen »Beihilfe« hinrichten lassen, um so den Kronprinzen und Wilhelmine zu bestrafen. So enthält die Oper eine Vielzahl biografischer Züge und gibt – ähnlich den Königsdramen Shakespeares – Eindruck vom Leben am preußischen Hof unter Friedrich Wilhelm I.

 

Aufführungsdauer ca. 120 Minuten, keine Pause

Info

Eine Barockoper von fast Shakespear‘scher Dimension: Lügen, Verrat und Intrigen bestimmen die eigenwillige Handlung. König Argenore verspricht dem Feldherren Leonida seine Tochter Palmide, die allerdings heimlich mit General Ormondo verbunden ist. Als ein Fluchtversuch Ormondos und Palmides scheitert, verlangt er von seiner Tochter, ihren Geliebten zu töten. Damit beginnt ein grausames Spiel, das den handelnden Figuren schließlich – entgegen aller barocken Konventionen – ein »lieto fine« (guten Ausgang) verwehrt.

ARGENORE trägt die Handschrift einer hochgebildeten und sensiblen Komponistin, die mit selbstbewusster Eigenständigkeit und aufgeklärter Skepsis ihr Zeitalter betrachtete und künstlerisch kommentierte: Wilhelmine von Bayreuth (1709 – 1758). Sie ist die älteste Tochter des »Soldatenkönigs« Friedrich Wilhelm I. und Schwester von Friedrich II. Verheiratet mit dem Bayreuther Markgrafen Friedrich, ließ sie in der fränkischen Residenzstadt das Markgräfliche Opernhaus erbauen und komponierte ARGENORE zum Geburtstag ihres Gemahls. Es ist allerdings nicht sicher, ob die Oper tatsächlich 1740 uraufgeführt wurde.  Die Autobiografie Wilhelmines legt den Schluss nahe, dass im tyrannischen König Argenore der Soldatenkönig porträtiert ist. Er hatte den eigenen Sohn nach einem Fluchtversuch zum Tode verurteilt, dann aber dessen Freund Hans Hermann von Katte wegen »Beihilfe« hinrichten lassen, um so den Kronprinzen und Wilhelmine zu bestrafen. So enthält die Oper eine Vielzahl biografischer Züge und gibt – ähnlich den Königsdramen Shakespeares – Eindruck vom Leben am preußischen Hof unter Friedrich Wilhelm I.

 

Aufführungsdauer ca. 120 Minuten, keine Pause

Leitung

Musikalische Leitung Attilio Cremonesi

Inszenierung Ulrich Peters

Bühne & Kostüme Christian Floeren

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

Argenore Filippo Bettoschi

Ormondo Ray Chenez

Palmida Kathrin Filip

Leonida Youn-Seong Shim

Martesia Dorothea Spilger

Alcasto Meili Li

Italce Gregor Dalal

Wilhelmine von Bayreuth Carolin Wirth

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Attilio Cremonesi

Inszenierung Ulrich Peters

Bühne & Kostüme Christian Floeren

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

Argenore Filippo Bettoschi

Ormondo Ray Chenez

Palmida Kathrin Filip

Leonida Youn-Seong Shim

Martesia Dorothea Spilger

Alcasto Meili Li

Italce Gregor Dalal

Wilhelmine von Bayreuth Carolin Wirth

Sinfonieorchester Münster


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Fr, 11. Juni 2021
19.30 Uhr · Großes Haus

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