zum Theater Münster

DER TURM

Tanzabend von Hans Henning Paar zu Musik von Philip Glass

  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Marieke Engelhardt — ©  Oliver Berg
    Marieke Engelhardt
    © Oliver Berg
  • María Bayarri Pérez, Adrián Plá Cerdán — ©  Oliver Berg
    María Bayarri Pérez, Adrián Plá Cerdán
    © Oliver Berg
  • Fátima López García, Ensemble — ©  Oliver Berg
    Fátima López García, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Fátima López García, Leander Veizi — ©  Oliver Berg
    Fátima López García, Leander Veizi
    © Oliver Berg
  • Mtteo Mersi — ©  Oliver Berg
    Mtteo Mersi
    © Oliver Berg
  • Ensemble — ©  Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Marieke Engelhardt — ©  Oliver Berg
    Marieke Engelhardt
    © Oliver Berg
  • Charla Tuncdoruk — ©  Oliver Berg
    Charla Tuncdoruk
    © Oliver Berg
  • Charla Tuncdoruk, Enrique Sáez Martínez — ©  Oliver Berg
    Charla Tuncdoruk, Enrique Sáez Martínez
    © Oliver Berg
  • Fátima López García, Adrián Plá Cerdán, María Bayarri Pérez — ©  Oliver Berg
    Fátima López García, Adrián Plá Cerdán, María Bayarri Pérez
    © Oliver Berg
  • Eleonora Fabrizi, Ilario Frigione — ©  Oliver Berg
    Eleonora Fabrizi, Ilario Frigione
    © Oliver Berg
  • Charla Tuncdoruk, Fátima López García — ©  Oliver Berg
    Charla Tuncdoruk, Fátima López García
    © Oliver Berg
  • María Bayarri Pérez, Keelan Whitmore, Ensemble — ©  Oliver Berg
    María Bayarri Pérez, Keelan Whitmore, Ensemble
    © Oliver Berg
  • Fátima López García — ©  Oliver Berg
    Fátima López García
    © Oliver Berg

»EIN ORT, AN DEM EINE SELTSAME POESIE DER VERLORENHEIT HERRSCHT.«

Premiere
Fr, 04. Juni 2021
19.30 · Großes Haus

Eine Gesellschaft im Wartezustand… Seit Monaten befinden wir uns in einer Zeit der Ungewissheit, die uns vermehrt mit unseren Ängsten und Sehnsüchten konfrontiert. Es fällt uns nicht leicht, die ungewohnten Freiheitseinschränkungen zu akzeptieren. Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Vernunft taumeln wir zwischen Hoffnung und Resignation, Aktionismus und Schreckstarre. Es ist eine intensive Zeit der Selbstbegegnung, die bei einigen zu emotionalen Ausbrüchen, bei anderen wiederum zum Rückzug in die eigene innere Welt führt als Flucht vor der Realität.

»Es war einmal…« so beginnen die meisten Märchen. Und dann folgt eine Geschichte, die uns in eine andere Welt entführt. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee zum Tanzabend DER TURM. Die Inszenierung spiegelt das Gefängnis unserer Gedankenwelt wider und spielt mit der Deutungsvielfalt der Turmsymbolik.

Im Zentrum des Tanzabends steht die tänzerisch-choreografische Auseinandersetzung mit ausgewählten Werken des amerikanischen Komponisten Philip Glass (*1937). Inspiriert von dem hypnotischen Sog der repetitiven Kompositionen, folgt Hans Henning Paar in seiner Choreografie dem dramaturgischen und emotionalen Verlauf der Musik – es entsteht ein Spiel der Gegensätze zwischen Imagination und Wirklichkeit.


Aufführungsdauer ca. 80 Minuten, keine Pause

Choreograph Hans Henning Paar und Dramaturgin Esther von der Fuhr im Gespräch zur Kompanie und Produktion DER TURM in Folge 8 unseres U:DREI-Podcast hier

 

Hier gibt es das Programmheft zum Download:


(PDF, 1,6 MB)

 

Info

Eine Gesellschaft im Wartezustand… Seit Monaten befinden wir uns in einer Zeit der Ungewissheit, die uns vermehrt mit unseren Ängsten und Sehnsüchten konfrontiert. Es fällt uns nicht leicht, die ungewohnten Freiheitseinschränkungen zu akzeptieren. Hin- und hergerissen zwischen Gefühl und Vernunft taumeln wir zwischen Hoffnung und Resignation, Aktionismus und Schreckstarre. Es ist eine intensive Zeit der Selbstbegegnung, die bei einigen zu emotionalen Ausbrüchen, bei anderen wiederum zum Rückzug in die eigene innere Welt führt als Flucht vor der Realität.

»Es war einmal…« so beginnen die meisten Märchen. Und dann folgt eine Geschichte, die uns in eine andere Welt entführt. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee zum Tanzabend DER TURM. Die Inszenierung spiegelt das Gefängnis unserer Gedankenwelt wider und spielt mit der Deutungsvielfalt der Turmsymbolik.

Im Zentrum des Tanzabends steht die tänzerisch-choreografische Auseinandersetzung mit ausgewählten Werken des amerikanischen Komponisten Philip Glass (*1937). Inspiriert von dem hypnotischen Sog der repetitiven Kompositionen, folgt Hans Henning Paar in seiner Choreografie dem dramaturgischen und emotionalen Verlauf der Musik – es entsteht ein Spiel der Gegensätze zwischen Imagination und Wirklichkeit.


Aufführungsdauer ca. 80 Minuten, keine Pause

Choreograph Hans Henning Paar und Dramaturgin Esther von der Fuhr im Gespräch zur Kompanie und Produktion DER TURM in Folge 8 unseres U:DREI-Podcast hier

 

Hier gibt es das Programmheft zum Download:


(PDF, 1,6 MB)

 

phantasievoll choreographiertes und ausdrucksstark getanztes Stück

(…) Paar erzählt keine zusammenhängende Geschichte. „Der Turm“ ist eher eine in assoziative Bilder umgesetzte Innenschau. Dazu gehören auch allerlei Sehnsüchte und Ängste, wobei den positiven Gefühlen die sanfteren Klavieretüden, den negativen die schärferen Streichquartette zugeordnet sind. Deren Dramaturgie folgend, wechseln sich romantische, mit großer Eleganz getanzte Liebesduette mit albtraumhaften Szenen ab. Man sieht unheimliche Fabelwesen, Derwische drehen sich um die eigene Achse, eine Tänzerin irrt mit verbundenen Augen über die Bühne, eine andere, auf den Schultern eines Kollegen zu doppelter Große angewachsen, fällt ohnmächtig in sich zusammen.

Irgendwann rollt dann der aus vielen Stühlen bestehende Turm in die Bühnenmitte des Großen Hauses. Maria Bayarri Pérez spannt zusammen mit dem Ensemble ein rotes Seil, an dem sie wie in einem Boxring tanzt. Gleichzeitig ist es auch ein Ariadnefaden, der sie ins Innere des Turm führt, in dem Keelan Whitmore als Minotauros lauert. Zähmen kann die Schöne das Biest nicht. Aber sie kann es mit ihrem Faden einwickeln und unschädlich machen. Und das ist ein schöner Schluss für das phantasievoll choreographierte und ausdrucksstark getanzte Stück.

WN, 7.6.2021, Helmut Jasny

 

 Emotionen und Gefühlsausdrücke von einer unglaublichen Vielfalt

Auf dem Programm stand am vergangenen Wochenende „Der Turm“, ein Tanzabend von Hans Henning Paar aufgeführt vom überragenden Tanzensemble der städtischen Bühnen. Und wie konnte es auch anders sein, der Tanzabend hatte die Auswirkungen der Pandemie auf uns als Menschen und die Gesellschaft zum Thema: Angst und Verlorenheit, Isolation und Einsamkeit, Sprachlosigkeit, aber auch Hoffnung auf Besserung sowie die ungestillte Sehnsucht nach einem Ende und immer wieder die allerorten stark eingeschränkte Kommunikation. Für einen Choreographen bieten diese Stichworte die Chance, aus dem Vollen zu schöpfen. Emotionen und Gefühlsausdrücke von einer unglaublichen Vielfalt wurden von den Tänzerinnen und Tänzern auf die Bühne gebracht. Selten hat man das hiesige Ensemble in einer solchen virtuosen Dynamik erleben dürfen. Es war eine große Freude.

Westfalium, 7.6.2021, Jörg Bockow

Presse

phantasievoll choreographiertes und ausdrucksstark getanztes Stück

(…) Paar erzählt keine zusammenhängende Geschichte. „Der Turm“ ist eher eine in assoziative Bilder umgesetzte Innenschau. Dazu gehören auch allerlei Sehnsüchte und Ängste, wobei den positiven Gefühlen die sanfteren Klavieretüden, den negativen die schärferen Streichquartette zugeordnet sind. Deren Dramaturgie folgend, wechseln sich romantische, mit großer Eleganz getanzte Liebesduette mit albtraumhaften Szenen ab. Man sieht unheimliche Fabelwesen, Derwische drehen sich um die eigene Achse, eine Tänzerin irrt mit verbundenen Augen über die Bühne, eine andere, auf den Schultern eines Kollegen zu doppelter Große angewachsen, fällt ohnmächtig in sich zusammen.

Irgendwann rollt dann der aus vielen Stühlen bestehende Turm in die Bühnenmitte des Großen Hauses. Maria Bayarri Pérez spannt zusammen mit dem Ensemble ein rotes Seil, an dem sie wie in einem Boxring tanzt. Gleichzeitig ist es auch ein Ariadnefaden, der sie ins Innere des Turm führt, in dem Keelan Whitmore als Minotauros lauert. Zähmen kann die Schöne das Biest nicht. Aber sie kann es mit ihrem Faden einwickeln und unschädlich machen. Und das ist ein schöner Schluss für das phantasievoll choreographierte und ausdrucksstark getanzte Stück.

WN, 7.6.2021, Helmut Jasny

 

 Emotionen und Gefühlsausdrücke von einer unglaublichen Vielfalt

Auf dem Programm stand am vergangenen Wochenende „Der Turm“, ein Tanzabend von Hans Henning Paar aufgeführt vom überragenden Tanzensemble der städtischen Bühnen. Und wie konnte es auch anders sein, der Tanzabend hatte die Auswirkungen der Pandemie auf uns als Menschen und die Gesellschaft zum Thema: Angst und Verlorenheit, Isolation und Einsamkeit, Sprachlosigkeit, aber auch Hoffnung auf Besserung sowie die ungestillte Sehnsucht nach einem Ende und immer wieder die allerorten stark eingeschränkte Kommunikation. Für einen Choreographen bieten diese Stichworte die Chance, aus dem Vollen zu schöpfen. Emotionen und Gefühlsausdrücke von einer unglaublichen Vielfalt wurden von den Tänzerinnen und Tänzern auf die Bühne gebracht. Selten hat man das hiesige Ensemble in einer solchen virtuosen Dynamik erleben dürfen. Es war eine große Freude.

Westfalium, 7.6.2021, Jörg Bockow

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Premiere
Fr, 04. Juni 2021
19.30 Uhr · Großes Haus

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