zum Theater Münster

DER ZINNSOLDAT UND DIE PAPIERTÄNZERIN

Kinderstück von Roland Schimmelpfennig frei nach Hans Christian Andersen

Für alle ab 8 Jahren / 3. Klasse
  • Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler — ©  Oliver Berg
    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler — ©  Oliver Berg
    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler — ©  Oliver Berg
    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
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    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
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    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
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    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
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    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
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  • Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler — ©  Oliver Berg
    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
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  • Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler — ©  Oliver Berg
    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler — ©  Oliver Berg
    Vanessa Wirth, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg

»Was für ein ungewöhnliches Paar, sie aus Papier, und er aus Zinn, und beide stehen nur auf einem Bein.«

So, 27. September 2020
15.00 · Kleines Haus

Angekokelt und völlig erschöpft wenden sich ein einbeiniger Zinnsoldat und eine papierne Ballerina an das Publikum. Sie werfen sich scheue Blicke zu und berichten von einer ganz unglaublichen Reise. Sie beginnt auf dem Fensterbrett eines kleinen Jungen. Dort stehen die beiden Spielzeuge vernachlässigt und vergessen. Wozu ist ein einbeiniger Zinnsoldat schon zu gebrauchen? Und mit einer Ballerina spielt ein Junge doch erst recht nicht! Ein Windstoß – oder war es ein gemeiner Springteufel? – fegt sie nach draußen, wo sie sich verlieren. Während die Tänzerin Bekanntschaft mit Wolken und Drachen macht, gerät sie in die Fänge einer Elster, die sie zu ihren Jungen bringen will. Auch dem Zinnsoldaten ergeht es nicht besser. Fiese Zwillinge schicken ihn auf einem Papierboot hinab in die Kanalisation, wo ihm Ratten und Fische das Leben schwer machen. Das Schicksal der beiden ungeliebten Spielzeuge scheint besiegelt. Nur noch ein Wunder kann ihnen helfen, wieder zusammenzufinden.
Mit seiner Adaption des mehr als 180 Jahre alten Kunstmärchens DER STANDHAFTE ZINNSOLDAT von Hans Christian Andersen gelingt Roland Schimmelpfennig eine feinsinnige und humorvolle Abenteuergeschichte über zwei Ausgesonderte in einer feindlichen Welt.

Hinweis: Es wird mit stroboskopischen Lichteffekten gearbeitet.


Aufführungsdauer ca. 55 Minuten, keine Pause

Info

Angekokelt und völlig erschöpft wenden sich ein einbeiniger Zinnsoldat und eine papierne Ballerina an das Publikum. Sie werfen sich scheue Blicke zu und berichten von einer ganz unglaublichen Reise. Sie beginnt auf dem Fensterbrett eines kleinen Jungen. Dort stehen die beiden Spielzeuge vernachlässigt und vergessen. Wozu ist ein einbeiniger Zinnsoldat schon zu gebrauchen? Und mit einer Ballerina spielt ein Junge doch erst recht nicht! Ein Windstoß – oder war es ein gemeiner Springteufel? – fegt sie nach draußen, wo sie sich verlieren. Während die Tänzerin Bekanntschaft mit Wolken und Drachen macht, gerät sie in die Fänge einer Elster, die sie zu ihren Jungen bringen will. Auch dem Zinnsoldaten ergeht es nicht besser. Fiese Zwillinge schicken ihn auf einem Papierboot hinab in die Kanalisation, wo ihm Ratten und Fische das Leben schwer machen. Das Schicksal der beiden ungeliebten Spielzeuge scheint besiegelt. Nur noch ein Wunder kann ihnen helfen, wieder zusammenzufinden.
Mit seiner Adaption des mehr als 180 Jahre alten Kunstmärchens DER STANDHAFTE ZINNSOLDAT von Hans Christian Andersen gelingt Roland Schimmelpfennig eine feinsinnige und humorvolle Abenteuergeschichte über zwei Ausgesonderte in einer feindlichen Welt.

Hinweis: Es wird mit stroboskopischen Lichteffekten gearbeitet.


Aufführungsdauer ca. 55 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung & Musik Ekat Cordes

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Dramaturgie Monika Marta Kosik


Besetzung

Der Zinnsoldat Valentin Schroeteler

Die Papiertänzerin Vanessa Wirth

Besetzung

Leitung

Inszenierung & Musik Ekat Cordes

Bühne & Kostüme Bernhard Niechotz

Dramaturgie Monika Marta Kosik


Besetzung

Der Zinnsoldat Valentin Schroeteler

Die Papiertänzerin Vanessa Wirth


Gerade in Krisenzeiten ist Stehvermögen gefragt. Mit der abenteuerlichen Geschichte zweier ungeliebter Spielzeuge macht das Junge Theater Mut, dass das selbst auf einem Bein gelingen kann. [...] In seiner Adaption des Märchens Der standhafte Zinnsoldat" (1838) von Hans Christian Andersen hat Roland Schimmelpfennig die von ihrer Umgebung malträtierten Objekte aus ihrer passiven Starre befreit. Zinnsoldat Valentin Schroeteler, ein harter Bursche mit großem Herzen, und Papiertänzerin Vanessa Wirth, die darauf pocht, gar nicht so empfindlich zu sein, wie ihre Beschaffenheit vorgibt, erzählen selbst, was sie bei ihren haarsträubenden Abenteuern bewegt hat. Im Unterschied zur Vorlage tritt nicht nur die Ballerina als gleichberechtigte, resolute Stimme auf, auch das Ende der spannenden Geschichte ist hoffnungsvoller als beim dänischen Dichter: Trotz alledem - weil sie ja schließlich überlebt haben, können sie berichten. Unter der Regie von Ekat Cordes geschieht all das außerordentlich quirlig und gewitzt. Auf der durch große Würfel mit glitzernden Bändern strukturierten Bühne wirbeln sie durch ein imaginäres Spielzimmer, in dem ein grünperückter Kobold schiefe Lieder singt, und diskutiert ihr Dasein als Marginalisierte. [...] Die perspektivisch verschachtelte Inszenierung, mit minutenlangem Applaus bedacht, ist reich an Subtexten und Verweisen, die aktuelle Lebenswirklichkeiten von Kindern zwischen Entfaltungsdrang und Einschränkung, zwischen eigenem Spiel und Umgebung einfangen. Subtil, aber mitunter auch schreiend laut, bietet das Kinderstück dadurch der ganzen Familie interssante Einsichten. Und Hoffnung.

Wolfgang A. Müller, 22. September 2020, Münstersche Zeitung

Presse

Gerade in Krisenzeiten ist Stehvermögen gefragt. Mit der abenteuerlichen Geschichte zweier ungeliebter Spielzeuge macht das Junge Theater Mut, dass das selbst auf einem Bein gelingen kann. [...] In seiner Adaption des Märchens Der standhafte Zinnsoldat" (1838) von Hans Christian Andersen hat Roland Schimmelpfennig die von ihrer Umgebung malträtierten Objekte aus ihrer passiven Starre befreit. Zinnsoldat Valentin Schroeteler, ein harter Bursche mit großem Herzen, und Papiertänzerin Vanessa Wirth, die darauf pocht, gar nicht so empfindlich zu sein, wie ihre Beschaffenheit vorgibt, erzählen selbst, was sie bei ihren haarsträubenden Abenteuern bewegt hat. Im Unterschied zur Vorlage tritt nicht nur die Ballerina als gleichberechtigte, resolute Stimme auf, auch das Ende der spannenden Geschichte ist hoffnungsvoller als beim dänischen Dichter: Trotz alledem - weil sie ja schließlich überlebt haben, können sie berichten. Unter der Regie von Ekat Cordes geschieht all das außerordentlich quirlig und gewitzt. Auf der durch große Würfel mit glitzernden Bändern strukturierten Bühne wirbeln sie durch ein imaginäres Spielzimmer, in dem ein grünperückter Kobold schiefe Lieder singt, und diskutiert ihr Dasein als Marginalisierte. [...] Die perspektivisch verschachtelte Inszenierung, mit minutenlangem Applaus bedacht, ist reich an Subtexten und Verweisen, die aktuelle Lebenswirklichkeiten von Kindern zwischen Entfaltungsdrang und Einschränkung, zwischen eigenem Spiel und Umgebung einfangen. Subtil, aber mitunter auch schreiend laut, bietet das Kinderstück dadurch der ganzen Familie interssante Einsichten. Und Hoffnung.

Wolfgang A. Müller, 22. September 2020, Münstersche Zeitung


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