zum Theater Münster

DIE MÖWE

Komödie von Anton Tschechow

Deutsche Übersetzung von Thomas Brasch
  • Marlene Goksch — ©  Oliver Berg
    Marlene Goksch
    © Oliver Berg
  • Julian Karl Kluge, Marlene Goksch — ©  Oliver Berg
    Julian Karl Kluge, Marlene Goksch
    © Oliver Berg
  • Birte Leest, Joachim Foerster — ©  Oliver Berg
    Birte Leest, Joachim Foerster
    © Oliver Berg
  • Christoph Rinke, Julian Karl Kluge — ©  Oliver Berg
    Christoph Rinke, Julian Karl Kluge
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster, Regine Andratschke, Julian Karl Kluge, Birte Leest, Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze — ©  Oliver Berg
    Joachim Foerster, Regine Andratschke, Julian Karl Kluge, Birte Leest, Ilja Harjes, Paul Maximilian Schulze
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster, Rose Lohmann — ©  Oliver Berg
    Joachim Foerster, Rose Lohmann
    © Oliver Berg
  • Joachim Foerster, Marlene Goksch — ©  Oliver Berg
    Joachim Foerster, Marlene Goksch
    © Oliver Berg
  • Paul Maximilian Schulze, Ilja Harjes — ©  Oliver Berg
    Paul Maximilian Schulze, Ilja Harjes
    © Oliver Berg
  • Regine Andratschke, Paul Maximilian Schulze — ©  Oliver Berg
    Regine Andratschke, Paul Maximilian Schulze
    © Oliver Berg
  • Marlene Goksch — ©  Oliver Berg
    Marlene Goksch
    © Oliver Berg
  • Julian Karl Kluge — ©  Oliver Berg
    Julian Karl Kluge
    © Oliver Berg

»WIR BRAUCHEN NEUE FORMEN!«

Mi, 16. Juni 2021
19.30 · Großes Haus

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

DIE MÖWE, entstanden 1895, ist ein tragikomischer Unglücksreigen. Keine der Figuren der kleinen Sommergesellschaft, die Tschechow irgendwo in der russischen Provinz versammelt, fühlt sich in der richtigen (Lebens-)Rolle. Polina, die Frau des Gutsverwalters, liebt den Arzt Dorn, kann sich jedoch nicht aus ihrer unglücklichen Ehe befreien. Mascha, ihre Tochter, liebt Konstantin abgöttisch, doch sie heiratet den Lehrer Medwedenko. Konstantin, Sohn der Schauspielerin Arkadina, liebt Nina, eine junge Frau vom anderen Ufer des Sees. Nina wiederum liebt Trigorin, den erfolgreichen Schriftsteller, der mit Arkadina zusammen ist und Arkadina schließlich, liebt nur sich selbst. Bei der Aufführung eines Theaterstücks, das Konstantin geschrieben hat und das von Nina gespielt wird, kommt es zum Eklat, denn Arkadina verspottet aus Neid und Missgunst das Stück ihres Sohnes. In einem Anfall von Wut schießt Konstantin eine Möwe vom Himmel und legt sie Nina zu Füßen. Zwei Jahre später trifft sich die ganze Gesellschaft wieder. Die Möwe steht jetzt ausgestopft im Arbeitszimmer von Konstantin, der ein anerkannter Schriftsteller geworden ist. Auch Nina hat sich ihren Traum erfüllt, doch sie spielt nur in der Provinz und ein Kind von Trigorin hat sie verloren. Als sie schließlich bei Konstantin erscheint, sieht er es als Zeichen für die Erfüllung seiner großen Sehnsucht, doch das ist ein tragischer Irrtum.

Anton Tschechow ist ein einzigartiger Menschenbeobachter. Seine Figuren verzweifeln und scheitern so systematisch, dass es schon wieder komisch ist. Seine Modernität zeigt sich besonders in seinen scharfen Gesellschaftsanalysen. Mit DIE MÖWE zeichnet er das morbide Porträt einer zukunftslosen Welt, die voll Überdruss und Selbstmitleid nur noch um sich selbst kreist.

 

Aufführungsdauer ca. 110 Minuten, keine Pause

 

Hier gibt es das Programmheft zum Download:


(PDF, 2,2 MB)

Info

DIE MÖWE, entstanden 1895, ist ein tragikomischer Unglücksreigen. Keine der Figuren der kleinen Sommergesellschaft, die Tschechow irgendwo in der russischen Provinz versammelt, fühlt sich in der richtigen (Lebens-)Rolle. Polina, die Frau des Gutsverwalters, liebt den Arzt Dorn, kann sich jedoch nicht aus ihrer unglücklichen Ehe befreien. Mascha, ihre Tochter, liebt Konstantin abgöttisch, doch sie heiratet den Lehrer Medwedenko. Konstantin, Sohn der Schauspielerin Arkadina, liebt Nina, eine junge Frau vom anderen Ufer des Sees. Nina wiederum liebt Trigorin, den erfolgreichen Schriftsteller, der mit Arkadina zusammen ist und Arkadina schließlich, liebt nur sich selbst. Bei der Aufführung eines Theaterstücks, das Konstantin geschrieben hat und das von Nina gespielt wird, kommt es zum Eklat, denn Arkadina verspottet aus Neid und Missgunst das Stück ihres Sohnes. In einem Anfall von Wut schießt Konstantin eine Möwe vom Himmel und legt sie Nina zu Füßen. Zwei Jahre später trifft sich die ganze Gesellschaft wieder. Die Möwe steht jetzt ausgestopft im Arbeitszimmer von Konstantin, der ein anerkannter Schriftsteller geworden ist. Auch Nina hat sich ihren Traum erfüllt, doch sie spielt nur in der Provinz und ein Kind von Trigorin hat sie verloren. Als sie schließlich bei Konstantin erscheint, sieht er es als Zeichen für die Erfüllung seiner großen Sehnsucht, doch das ist ein tragischer Irrtum.

Anton Tschechow ist ein einzigartiger Menschenbeobachter. Seine Figuren verzweifeln und scheitern so systematisch, dass es schon wieder komisch ist. Seine Modernität zeigt sich besonders in seinen scharfen Gesellschaftsanalysen. Mit DIE MÖWE zeichnet er das morbide Porträt einer zukunftslosen Welt, die voll Überdruss und Selbstmitleid nur noch um sich selbst kreist.

 

Aufführungsdauer ca. 110 Minuten, keine Pause

 

Hier gibt es das Programmheft zum Download:


(PDF, 2,2 MB)

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Ralph Zeger

Kostüme Luisa Wandschneider

Dramaturgie Cornelia von Schwerin

Dramaturgieassistenz Sabrina Toyen


Besetzung

Irina Nikolajewna Arkadina Birte Leest

Konstantin Gawrilowitsch Treplew Julian Karl Kluge

Pjotr Nikolajewitsch Sorin Christoph Rinke

Nina Michailowna Saretschnaja Marlene Goksch

Ilja Afanassjewitsch Schamrajew Ilja Harjes

Polina Andrejewna Regine Andratschke

Mascha Rose Lohmann

Boris Alexejewitsch Trigorin Joachim Foerster

Semjon Semjonowitsch Medwedenko Paul Maximilian Schulze

Jewgeni Sergejewitsch Dorn Christian Bo Salle

Besetzung

Leitung

Inszenierung Frank Behnke

Bühnenbild Ralph Zeger

Kostüme Luisa Wandschneider

Dramaturgie Cornelia von Schwerin

Dramaturgieassistenz Sabrina Toyen


Besetzung

Irina Nikolajewna Arkadina Birte Leest

Konstantin Gawrilowitsch Treplew Julian Karl Kluge

Pjotr Nikolajewitsch Sorin Christoph Rinke

Nina Michailowna Saretschnaja Marlene Goksch

Ilja Afanassjewitsch Schamrajew Ilja Harjes

Polina Andrejewna Regine Andratschke

Mascha Rose Lohmann

Boris Alexejewitsch Trigorin Joachim Foerster

Semjon Semjonowitsch Medwedenko Paul Maximilian Schulze

Jewgeni Sergejewitsch Dorn Christian Bo Salle



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Mi, 16. Juni 2021
19.30 Uhr · Großes Haus

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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