zum Theater Münster

FRERK, DU ZWERG!

von Finn-Ole Heinrich | in einer Bühnenfassung von Swaantje Lena Kleff und Monika Kosik

  • Valentin Schroeteler — © Oliver Berg
    Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Thea Emilia Giertler, Valentin Schroeteler — © Oliver Berg
    Thea Emilia Giertler, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass, Valentin Schroeteler — © Oliver Berg
    Eva Dorlass, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Robert Huschenbett, Valentin Schroeteler — © Oliver Berg
    Robert Huschenbett, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Valentin Schroeteler — © Oliver Berg
    Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Eva Dorlass, Valentin Schroeteler — © Oliver Berg
    Eva Dorlass, Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Ensemble — © Oliver Berg
    Ensemble
    © Oliver Berg
  • Valentin Schroeteler — © Oliver Berg
    Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg
  • Valentin Schroeteler — © Oliver Berg
    Valentin Schroeteler
    © Oliver Berg

»Da findeste ein Ei im Sand und plötzlich: gute Laune!«

Fr, 15. November 2019
09.30 · Kleines Haus

Wie gern hätte Frerk einen Hund! So einen richtig großen, auf dem er reiten kann und der ihn verteidigt, wenn ihn die anderen Kinder hänseln und »Frerk, du Zwerg« rufen. Aber Frerks Mutter ist allergisch auf alles, was Spaß macht: Hun­de, Ausflüge, Schokolade, sogar auf Gäste im Haus. Also ist es bei Frerk zuhause ordentlich und sauber – und langweilig. Aber dann, als Andi Kolumpeck ihn wieder packt und seinen Kopf in den Sand drückt, entdeckt Frerk ein Ei. Ein buckli­ges, komisches Ei! Ein Ei in so ziemlich allen Farben und mit kuscheligem Fell. Und das, was aus diesem Ei schlüpft, stellt plötzlich alles, was Frerk kennt, auf den Kopf.
Finn-Ole Heinrich erzählt eine anarchische Fantasie­geschichte über einen kleinen Außenseiter auf dem Weg zu Mut und Selbstbewusstsein. Für das Kinderbuch wurde ihm 2012 zusammen mir der Illustratorin Rán Flygenring der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen.

Aufführungsdauer ca. 75 Minuten, keine Pause

Info

Wie gern hätte Frerk einen Hund! So einen richtig großen, auf dem er reiten kann und der ihn verteidigt, wenn ihn die anderen Kinder hänseln und »Frerk, du Zwerg« rufen. Aber Frerks Mutter ist allergisch auf alles, was Spaß macht: Hun­de, Ausflüge, Schokolade, sogar auf Gäste im Haus. Also ist es bei Frerk zuhause ordentlich und sauber – und langweilig. Aber dann, als Andi Kolumpeck ihn wieder packt und seinen Kopf in den Sand drückt, entdeckt Frerk ein Ei. Ein buckli­ges, komisches Ei! Ein Ei in so ziemlich allen Farben und mit kuscheligem Fell. Und das, was aus diesem Ei schlüpft, stellt plötzlich alles, was Frerk kennt, auf den Kopf.
Finn-Ole Heinrich erzählt eine anarchische Fantasie­geschichte über einen kleinen Außenseiter auf dem Weg zu Mut und Selbstbewusstsein. Für das Kinderbuch wurde ihm 2012 zusammen mir der Illustratorin Rán Flygenring der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen.

Aufführungsdauer ca. 75 Minuten, keine Pause

Leitung

Inszenierung Swaantje Lena Kleff

Bühne & Kostüme Friederike Lettow

Musik & Sounddesign Ludwig Peter Müller

Dramaturgie Monika Marta Kosik


Besetzung

Frerk Valentin Schroeteler

Stimme / Mutter / Mitschüler Marko Eva Dorlass

Stimme / Andi /Mitschülerin Ute / Zwerge A/B Thea Emilia Giertler

Stimme / Oma Staubfuß / Vater / Lehrerin Sommerlaut / Zwerge C/D Robert Huschenbett

Besetzung

Leitung

Inszenierung Swaantje Lena Kleff

Bühne & Kostüme Friederike Lettow

Musik & Sounddesign Ludwig Peter Müller

Dramaturgie Monika Marta Kosik


Besetzung

Frerk Valentin Schroeteler

Stimme / Mutter / Mitschüler Marko Eva Dorlass

Stimme / Andi /Mitschülerin Ute / Zwerge A/B Thea Emilia Giertler

Stimme / Oma Staubfuß / Vater / Lehrerin Sommerlaut / Zwerge C/D Robert Huschenbett


Das Buch von Finn-Ole Heinrich ist 2012 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden. Das Theater Münster zeigt jetzt eine Bühnenfassung von Monika Kosik und Swaantje Lena Kleff. Letztere setzt sie als fröhliche sensible Geschichte auf der Bühne um.

Valentin Schroeteler spielt sehr einfühlsam den von Andi Kolumpeck und anderen Klassenkameraden tyrannisierten, aufgeweckten Jungen, der sich mit Hilfe vier kleiner verrückter Zwerge aus der Bredouille befreit.
Dass er sich selber auf den Weg machen muss, zeigt die Welt des Jungen, die das Publikum mittels Drehbühne kennenlernt: Die hysterische Mutter (Eva Dorlass) scheint eine Allergie gegen alles zu haben, gegen unsichtbaren Schmutz und Gäste im Haus, ist ganz mit ihrer Migräne beschäftigt und fummelt auch schon mal mit einem Handstaubsauger an den Zuschauern in der ersten Reihe herum. Eva Dorlass hat viele witzige Szenen. Und Robert Huschenbett als Vater hat gleich drei Arme, um die Zeitung zu halten, hinter der er sich vor der Spaßbremse versteckt.
Und dann ist es soweit und Anarchie nimmt ihren Lauf: […] Die Handhabung der Puppen auf der Bühne zeugt dabei von viel Erfindungsreichtum. Ein Spaß nicht nur für kleine Zuschauer.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 7. Oktober 2019

 

[…] Dass die Premiere den Zuschauern im Kleinen Haus gefallen hat, zeigten die Reaktionen und der starke Applaus.

Valentin Schroeteler überzeugt als Frerk, geht durch die Publikumsreihen, lässt sich zunächst schlagen und herumkommandieren, bis er sich begeistern lässt, anfängt zu tanzen, seine eigenen Worte zu benutzen und wie ein wilder Hund zu bellen.

Friederike Lettow hat eine schnell wandelbare Bühne kreiert: mit Küche, Klassen- und Kinderzimmer – ein wenig drehen, und schon ist der Szenenwechsel hergestellt. Anna Siegrot hat die kecken Zwergenhandpuppen entworfen, die durch Wandfliesen, am Spielzeugregal und im Kinderbett auftauchen.

Das neue Kindertheaterstück entließ am Sonntag viele Zuschauer mit einem Lächeln im Gesicht.

Maria Conlan, Münstersche Zeitung, 8. Oktober 2019

Presse

Das Buch von Finn-Ole Heinrich ist 2012 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet worden. Das Theater Münster zeigt jetzt eine Bühnenfassung von Monika Kosik und Swaantje Lena Kleff. Letztere setzt sie als fröhliche sensible Geschichte auf der Bühne um.

Valentin Schroeteler spielt sehr einfühlsam den von Andi Kolumpeck und anderen Klassenkameraden tyrannisierten, aufgeweckten Jungen, der sich mit Hilfe vier kleiner verrückter Zwerge aus der Bredouille befreit.
Dass er sich selber auf den Weg machen muss, zeigt die Welt des Jungen, die das Publikum mittels Drehbühne kennenlernt: Die hysterische Mutter (Eva Dorlass) scheint eine Allergie gegen alles zu haben, gegen unsichtbaren Schmutz und Gäste im Haus, ist ganz mit ihrer Migräne beschäftigt und fummelt auch schon mal mit einem Handstaubsauger an den Zuschauern in der ersten Reihe herum. Eva Dorlass hat viele witzige Szenen. Und Robert Huschenbett als Vater hat gleich drei Arme, um die Zeitung zu halten, hinter der er sich vor der Spaßbremse versteckt.
Und dann ist es soweit und Anarchie nimmt ihren Lauf: […] Die Handhabung der Puppen auf der Bühne zeugt dabei von viel Erfindungsreichtum. Ein Spaß nicht nur für kleine Zuschauer.

Andrea Kutzendörfer, Die Glocke, 7. Oktober 2019

 

[…] Dass die Premiere den Zuschauern im Kleinen Haus gefallen hat, zeigten die Reaktionen und der starke Applaus.

Valentin Schroeteler überzeugt als Frerk, geht durch die Publikumsreihen, lässt sich zunächst schlagen und herumkommandieren, bis er sich begeistern lässt, anfängt zu tanzen, seine eigenen Worte zu benutzen und wie ein wilder Hund zu bellen.

Friederike Lettow hat eine schnell wandelbare Bühne kreiert: mit Küche, Klassen- und Kinderzimmer – ein wenig drehen, und schon ist der Szenenwechsel hergestellt. Anna Siegrot hat die kecken Zwergenhandpuppen entworfen, die durch Wandfliesen, am Spielzeugregal und im Kinderbett auftauchen.

Das neue Kindertheaterstück entließ am Sonntag viele Zuschauer mit einem Lächeln im Gesicht.

Maria Conlan, Münstersche Zeitung, 8. Oktober 2019

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