zum Theater Münster

GALEN

Oper von Thorsten Schmid-Kapfenburg

Auftragswerk des Theater Münster / Uraufführung
Libretto von Stefan Moster
  • ©  Oliver Berg

    © Oliver Berg

»WIR SIND AMBOSS UND NICHT HAMMER. WENN ER HINREICHEND ZÄH, FEST, HART IST, DANN HÄLT MEISTENS DER AMBOSS LÄNGER ALS DER HAMMER.«

Do, 26. Mai 2022
18.00 · Großes Haus


Clemens August Graf von Galen (1878 – 1946) ist eine singuläre Erscheinung, weil er sich als einziger katholischer Würdenträger öffentlich gegen den Nationalsozialismus stellte. Er wird darum verehrt und ist 2005 sogar seliggesprochen worden. Allerdings wurden gerade im Zusammenhang mit der Seligsprechung auch kritische Stimmen laut, die mit schweren Vorwürfen gegen Galen aufwarteten. Er sei ein Befürworter des Krieges gewesen, er habe mit den nationalsozialistischen Machthabern den Hass auf den Bolschewismus geteilt, und er habe sich nicht für die verfolgten Juden eingesetzt. Der Zwiespalt zwischen Verehrung und Kritik ist im Fall Galen so groß, dass er einen neuen, aktuellen Blick auf die historische Person verdient.

GALEN ist eine Oper in zwanzig Szenen für ein großes Ensemble und Chor. Sie zeigt den inneren Konflikt des Münsteraner Bischofs Clemens August Graf von Galen unter dem zunehmenden Druck, dem die katholische Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus ausgesetzt war. Dieser veranlasste Galen dazu, die »Flucht in die Öffentlichkeit« zu wagen und sich in drei Epoche machenden Predigten von der Kanzel aus gegen die nationalsozialistischen Machthaber zu wenden, und zwar insbesondere anlässlich des so genannten »Klostersturms« und der Euthanasiemaßnahmen. Die Oper belässt es nicht bei dem biografischen Abriss. Indem Galens Wirken von einer Person aus der Gegenwart beleuchtet wird, kommt unsere Sicht auf einen prominenten Protagonisten der Geschichte mit ins Bild.

 

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 

                  

Info

Clemens August Graf von Galen (1878 – 1946) ist eine singuläre Erscheinung, weil er sich als einziger katholischer Würdenträger öffentlich gegen den Nationalsozialismus stellte. Er wird darum verehrt und ist 2005 sogar seliggesprochen worden. Allerdings wurden gerade im Zusammenhang mit der Seligsprechung auch kritische Stimmen laut, die mit schweren Vorwürfen gegen Galen aufwarteten. Er sei ein Befürworter des Krieges gewesen, er habe mit den nationalsozialistischen Machthabern den Hass auf den Bolschewismus geteilt, und er habe sich nicht für die verfolgten Juden eingesetzt. Der Zwiespalt zwischen Verehrung und Kritik ist im Fall Galen so groß, dass er einen neuen, aktuellen Blick auf die historische Person verdient.

GALEN ist eine Oper in zwanzig Szenen für ein großes Ensemble und Chor. Sie zeigt den inneren Konflikt des Münsteraner Bischofs Clemens August Graf von Galen unter dem zunehmenden Druck, dem die katholische Kirche in der Zeit des Nationalsozialismus ausgesetzt war. Dieser veranlasste Galen dazu, die »Flucht in die Öffentlichkeit« zu wagen und sich in drei Epoche machenden Predigten von der Kanzel aus gegen die nationalsozialistischen Machthaber zu wenden, und zwar insbesondere anlässlich des so genannten »Klostersturms« und der Euthanasiemaßnahmen. Die Oper belässt es nicht bei dem biografischen Abriss. Indem Galens Wirken von einer Person aus der Gegenwart beleuchtet wird, kommt unsere Sicht auf einen prominenten Protagonisten der Geschichte mit ins Bild.

 

Gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen

 

                  

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Holger Potocki

Bühne & Kostüme Andreas Becker

Video Sven Stratmann

Choreinstudierung Anton Tremmel

Dramaturgie Ronny Scholz

Musiktheater-/Konzertpädagogik Sabine Kuhnert


Besetzung

Kardinal von Galen Gregor Dalal

Jasmin Kathrin Filip

Franz von Galen Youn-Seong Shim

Galens Mutter Suzanne McLeod

Regens Francken / Pfarrer Coppenrath / Englischer Offizier Christoph Stegemann

Gauleiter Meyer Mark Watson Williams

Rabbiner Steinthal Enrique Bernardo

Galens Sekretär Christian-Kai Sander

Gestapo-Mann Frank Göbel

Opernchor des Theater Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Holger Potocki

Bühne & Kostüme Andreas Becker

Video Sven Stratmann

Choreinstudierung Anton Tremmel

Dramaturgie Ronny Scholz

Musiktheater-/Konzertpädagogik Sabine Kuhnert


Besetzung

Kardinal von Galen Gregor Dalal

Jasmin Kathrin Filip

Franz von Galen Youn-Seong Shim

Galens Mutter Suzanne McLeod

Regens Francken / Pfarrer Coppenrath / Englischer Offizier Christoph Stegemann

Gauleiter Meyer Mark Watson Williams

Rabbiner Steinthal Enrique Bernardo

Galens Sekretär Christian-Kai Sander

Gestapo-Mann Frank Göbel

Opernchor des Theater Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster


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