zum Theater Münster

KAMMERKONZERT MIT MUSIK VON LUDWIG VAN BEETHOVEN

  • ©  Oliver Berg

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So, 13. Juni 2021
18.00

Weitere Termine

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95

 

»Welch zerstörendes, wüstes Leben um mich her, nichts als Trommeln, Kanonen, Menschenelend in aller Art.« schrieb Ludwig van Beethoven Ende Juli 1809 über die Zustände in Wien nach dem Einmarsch Napoleons. Nie hatte der Komponist den Krieg so hautnah miterlebt. Die künstlerische Verarbeitung dieser prägenden Zeit geschah vor allem in zwei Werken: Der Schauspielmusik zu Goethes EGMONT und im Streichquartett f-Moll op. 95. Während die EGMONT-Musik den Befreiungskampf aus unterdrückender Herrschaft thematisiert, spiegelt das Streichquartett auf kleinem Raum eine Fülle aufgestauter Emotionen, die sich explosionsartig entladen. Kein anderes Quartett ist so schroff, hart und ungehemmt gehalten wie das op. 95. Ob dies die Stimmung unter den Einwohnern Wiens oder private Gefühle angesichts eines zurückgewiesenen Heiratsantrags des Komponisten in jener Zeit wiedergeben sollte, lässt sich nicht eindeutig sagen. Doch aus jeder Not entsteht Hoffnung, so auch hier: Das Quartett schließt mit einer enthusiastischen Vision des Aufbruchs.

Info

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95

 

»Welch zerstörendes, wüstes Leben um mich her, nichts als Trommeln, Kanonen, Menschenelend in aller Art.« schrieb Ludwig van Beethoven Ende Juli 1809 über die Zustände in Wien nach dem Einmarsch Napoleons. Nie hatte der Komponist den Krieg so hautnah miterlebt. Die künstlerische Verarbeitung dieser prägenden Zeit geschah vor allem in zwei Werken: Der Schauspielmusik zu Goethes EGMONT und im Streichquartett f-Moll op. 95. Während die EGMONT-Musik den Befreiungskampf aus unterdrückender Herrschaft thematisiert, spiegelt das Streichquartett auf kleinem Raum eine Fülle aufgestauter Emotionen, die sich explosionsartig entladen. Kein anderes Quartett ist so schroff, hart und ungehemmt gehalten wie das op. 95. Ob dies die Stimmung unter den Einwohnern Wiens oder private Gefühle angesichts eines zurückgewiesenen Heiratsantrags des Komponisten in jener Zeit wiedergeben sollte, lässt sich nicht eindeutig sagen. Doch aus jeder Not entsteht Hoffnung, so auch hier: Das Quartett schließt mit einer enthusiastischen Vision des Aufbruchs.

Violine Anna Kaczmarek-Kalandarishvili, Dominik Zielke

Viola Svenja Ciliberto

Violoncello Giedrius Žukauskas

Besetzung


Violine Anna Kaczmarek-Kalandarishvili, Dominik Zielke

Viola Svenja Ciliberto

Violoncello Giedrius Žukauskas

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So, 13. Juni 2021
18.00 Uhr

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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