zum Theater Münster

SONDERKONZERT MIT COMPANIA

Sa, 23. November 2019
19.30 · U2

Weitere Termine

momentan leider keine weiteren Termine geplant

Compania ist das Ensemble für Neue Musik des Sinfonieorchesters Münster.

Das Konzept von »Compania trifft...« ist ein Konzert, in dem der geistige und kreative Werdegang eines einzelnen Komponisten dargestellt wird. Von seinen ersten musikalischen Eindrücken über seine Lehrer, Vorlieben und eigenen Werke bis hin zu seinen Schülern. So entstehen Programme, in denen von Monteverdi bis zu den Beatles alles vertreten sein kann in dem Versuch, jemanden musikalisch kennenzulernen.

Nach Bernd Alois Zimmermann steht jetzt Louis Thomas Hardin alias Moondog im Mittelpunkt. Auf den ersten Blick konnte man ihn wegen seines auffälligen Äußeren für ein Kuriosum halten, einen Spinner oder einen Bettler. Dabei war der Obdachlose ein Komponist, der mit Leonard Bernstein, den New Yorker Philharmonikern und Charlie Parker verkehrte; 40-köpfige Orchester spielten seine Stücke. Eine Ikone, von Paul Simon zum Vorbild erhoben, von Janis Joplin gecovert. Ein Perfektionist, der Bach Kompositionsfehler nachwies, und den die Minimal-Music-Väter Philip Glass und Steve Reich als ihren »Leitwolf« feierten.

Nach einem Unfall, der ihn im Alter von 16 Jahren das Augenlicht kostete, schickten ihn seine Eltern auf eine Blindenschule, wo er das Violin-, Klavier- und Orgelspiel erlernte, im Chor sang und Musiktheorie studierte. Bis zu seinem Tod in Münster schrieb er Tausende Lieder, Symphonien und Kanons. Seine Musik ist geprägt von klaren Melodien und ist so minimalistisch wie komplex. Ihr Rückgrat bildeten einerseits die Regeln des barocken Kontrapunkts, die er pedantisch einhielt, andererseits indianische Rhythmen. Zweifellos ist Moondog eine der interessantesten Figuren der Musik im 20. Jahrhundert, den zu entdecken sich unbedingt lohnt.

Info

Compania ist das Ensemble für Neue Musik des Sinfonieorchesters Münster.

Das Konzept von »Compania trifft...« ist ein Konzert, in dem der geistige und kreative Werdegang eines einzelnen Komponisten dargestellt wird. Von seinen ersten musikalischen Eindrücken über seine Lehrer, Vorlieben und eigenen Werke bis hin zu seinen Schülern. So entstehen Programme, in denen von Monteverdi bis zu den Beatles alles vertreten sein kann in dem Versuch, jemanden musikalisch kennenzulernen.

Nach Bernd Alois Zimmermann steht jetzt Louis Thomas Hardin alias Moondog im Mittelpunkt. Auf den ersten Blick konnte man ihn wegen seines auffälligen Äußeren für ein Kuriosum halten, einen Spinner oder einen Bettler. Dabei war der Obdachlose ein Komponist, der mit Leonard Bernstein, den New Yorker Philharmonikern und Charlie Parker verkehrte; 40-köpfige Orchester spielten seine Stücke. Eine Ikone, von Paul Simon zum Vorbild erhoben, von Janis Joplin gecovert. Ein Perfektionist, der Bach Kompositionsfehler nachwies, und den die Minimal-Music-Väter Philip Glass und Steve Reich als ihren »Leitwolf« feierten.

Nach einem Unfall, der ihn im Alter von 16 Jahren das Augenlicht kostete, schickten ihn seine Eltern auf eine Blindenschule, wo er das Violin-, Klavier- und Orgelspiel erlernte, im Chor sang und Musiktheorie studierte. Bis zu seinem Tod in Münster schrieb er Tausende Lieder, Symphonien und Kanons. Seine Musik ist geprägt von klaren Melodien und ist so minimalistisch wie komplex. Ihr Rückgrat bildeten einerseits die Regeln des barocken Kontrapunkts, die er pedantisch einhielt, andererseits indianische Rhythmen. Zweifellos ist Moondog eine der interessantesten Figuren der Musik im 20. Jahrhundert, den zu entdecken sich unbedingt lohnt.

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Sa, 23. November 2019
19.30 Uhr · U2

Weitere Termine sind in Planung und werden demnächst veröffentlicht.

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