zum Theater Münster

UN BALLO IN MASCHERA

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi

Dichtung von Antonio Somma nach dem Libretto GUSTAVE III. von Eugène Scribe
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
  • Garrie Davislim — ©  Oliver Berg
    Garrie Davislim
    © Oliver Berg
  • Garrie Davislim, Opernchor — © Oliver Berg
    Garrie Davislim, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Marielle Murphy, Filippo Bettoschi, Garrie Davislim — © Oliver Berg
    Marielle Murphy, Filippo Bettoschi, Garrie Davislim
    © Oliver Berg
  • Garrie Davislim — © Oliver Berg
    Garrie Davislim
    © Oliver Berg
  • Monica Walerowicz, Opernchor — © Oliver Berg
    Monica Walerowicz, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Valmar Saar, Monica Walerowicz — © Oliver Berg
    Valmar Saar, Monica Walerowicz
    © Oliver Berg
  • Garrie Davislim, Monika Walerowicz, Opernchor — © Oliver Berg
    Garrie Davislim, Monika Walerowicz, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Kristi Anna Isene, Opernchor — © Oliver Berg
    Kristi Anna Isene, Opernchor
    © Oliver Berg
  • Christoph Stegemann, Filippo Bettoschi, Gergor Dalal — © Oliver Berg
    Christoph Stegemann, Filippo Bettoschi, Gergor Dalal
    © Oliver Berg
  • Filippo Bettoschi, Marielle Murphy — © Oliver Berg
    Filippo Bettoschi, Marielle Murphy
    © Oliver Berg
  • Opernchor — © Oliver Berg
    Opernchor
    © Oliver Berg
  • Garrie Davislim, Kristi Anna Isene — © Oliver Berg
    Garrie Davislim, Kristi Anna Isene
    © Oliver Berg
  • Opernchor — © Oliver Berg
    Opernchor
    © Oliver Berg
  • Garrie Davislim — © Oliver Berg
    Garrie Davislim
    © Oliver Berg

»Seht, zur Komödie ward hier die Tragödie.«

Sa, 30. November 2019
19.30 · Großes Haus
Mischabo

19.00 Einführung im Foyer Gr. Haus

Gegen den Schwedenkönig Gustav III. ist eine Verschwörung im Gange. Er trifft Vorbereitungen für einen Maskenball, auf dessen Gästeliste auch der Name Amelias steht, der Frau seines Freundes Renato. Amelia leidet unter dem Widerstreit zwischen der Liebe zu ihrem Ehemann und ihren Gefühlen zu Riccardo. Von der Wahrsagerin Ulrica erbittet sie ein Mittel gegen ihre Zuneigung zu Riccardo. Als Renato die Beziehung zwischen Amelia und Riccardo ahnt, schließt er sich blind vor Eifersucht den Verschwörern an. Auf dem Maskenball, bei dem Riccardo sich für immer von Amelia verabschieden möchte, tötet Renato in Verkennung der wahren Umstände seinen Freund. Damit erfüllt sich Ulricas Prophezeiung, dass Riccardo durch die Hand eines Freundes sterben wird.

Sich maskieren, sich verstellen, etwas verbergen – dies sind die Umstände, unter denen sich die Figuren in Verdis Oper begegnen. Fast jede Figur, so scheint es jedenfalls, hat im Verlauf des Geschehens etwas zu verbergen, seien es geheime Informationen, heimliche Gefühle oder gar die eigene Identität. Hinter diesen Masken verbindet sich tödliches Schicksal mit sprudelnder Leichtigkeit aus der Tradition der französischen Opéra-comique, steht Komisches und Tragisches dicht beieinander, sind Licht und Dunkel untrennbar miteinander verbunden. Ein Maskenball wird zum Schauplatz tödlicher Enthüllungen. Eine Oper, packend wie ein Thriller und leidenschaftlich, wie es nur ein Werk von Verdi sein kann.

Aufführungsdauer ca. 165 Minuten, eine Pause

Info

Gegen den Schwedenkönig Gustav III. ist eine Verschwörung im Gange. Er trifft Vorbereitungen für einen Maskenball, auf dessen Gästeliste auch der Name Amelias steht, der Frau seines Freundes Renato. Amelia leidet unter dem Widerstreit zwischen der Liebe zu ihrem Ehemann und ihren Gefühlen zu Riccardo. Von der Wahrsagerin Ulrica erbittet sie ein Mittel gegen ihre Zuneigung zu Riccardo. Als Renato die Beziehung zwischen Amelia und Riccardo ahnt, schließt er sich blind vor Eifersucht den Verschwörern an. Auf dem Maskenball, bei dem Riccardo sich für immer von Amelia verabschieden möchte, tötet Renato in Verkennung der wahren Umstände seinen Freund. Damit erfüllt sich Ulricas Prophezeiung, dass Riccardo durch die Hand eines Freundes sterben wird.

Sich maskieren, sich verstellen, etwas verbergen – dies sind die Umstände, unter denen sich die Figuren in Verdis Oper begegnen. Fast jede Figur, so scheint es jedenfalls, hat im Verlauf des Geschehens etwas zu verbergen, seien es geheime Informationen, heimliche Gefühle oder gar die eigene Identität. Hinter diesen Masken verbindet sich tödliches Schicksal mit sprudelnder Leichtigkeit aus der Tradition der französischen Opéra-comique, steht Komisches und Tragisches dicht beieinander, sind Licht und Dunkel untrennbar miteinander verbunden. Ein Maskenball wird zum Schauplatz tödlicher Enthüllungen. Eine Oper, packend wie ein Thriller und leidenschaftlich, wie es nur ein Werk von Verdi sein kann.

Aufführungsdauer ca. 165 Minuten, eine Pause

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Marc Adam

Choreografie Pascale-Sabine Chevroton

Bühne & Kostüme Monika Gora

Choreinstudierung Joseph Feigl

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

Riccardo Garrie Davislim

Amelia Kristi Anna Isene

Renato Filippo Bettoschi

Ulrica Monika Walerowicz

Oscar Marielle Murphy

Silvano Valmar Saar

Tom Christoph Stegemann

Samuel Gregor Dalal

Richter Christian-Kai Sander

Diener Jae Joon Pak

Chor! Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster

Besetzung

Leitung

Musikalische Leitung Golo Berg

Inszenierung Marc Adam

Choreografie Pascale-Sabine Chevroton

Bühne & Kostüme Monika Gora

Choreinstudierung Joseph Feigl

Dramaturgie Ronny Scholz


Besetzung

Riccardo Garrie Davislim

Amelia Kristi Anna Isene

Renato Filippo Bettoschi

Ulrica Monika Walerowicz

Oscar Marielle Murphy

Silvano Valmar Saar

Tom Christoph Stegemann

Samuel Gregor Dalal

Richter Christian-Kai Sander

Diener Jae Joon Pak

Chor! Opernchor des Theaters Münster

Extrachor des Theaters Münster

Sinfonieorchester Münster


Der von Joseph Feigl einstudierte Chor zeigt sich stimmgewaltig und spielfreudig und überzeugt vor allem bei der Choreographie des Maskenballs im letzten Bild. Golo Berg entwickelt mit dem Sinfonieorchester Münster einen frischen Verdi-Klang aus dem Graben und rundet den Abend damit musikalisch wunderbar ab, so dass es für alle Beteiligten verdienten Applaus gibt.

Marc Adams Idee, die Masken auf dem Ball durch lebensgroße Pappfiguren des Königs zu ersetzen, geht gut auf, und auch die musikalische Umsetzung kann überzeugen.

Thomas Molke, Online Musik Magazin, 14. September 2019

 

Der gebürtige Straßburger Marc Adam hat zahlreiche Regiearbeiten […] abgeliefert. Seine fesselnde Verdi-Inszenierung in Münster, angesiedelt mit fantasiereichen Bildern zwischen gestern und heute, ist ein großer Wurf. Erwähnenswert sind gleichermaßen Bühne und Kostüme zwischen dunkel und farbig, gestaltet von Monika Gora, mit einem sehenswerten Maskenball zum Schluss.

Hans Rochol, Die Glocke, 16. September 2019.

 

Filippo Bettoschi ist der „heimliche“ Held, der Königsfreund Renato – eine Bank für diese anspruchsvolle Rolle dank seines perfekt passenden Timbres. Garrie Davislim gibt den Riccardo mit lupenreiner Intonation, strahlkräftig, souverän. Kristi Anna Isene ist eine in allen Lagen kraftvolle Amelia […]. Für die abgründige Ulrica mobilisiert Monika Walerowicz wunderbar dunkle, intensive Farben, Marielle Murphy wirkt als Page Oscar herrlich quirlig, lebendig und authentisch. Auch die kleineren Rollen sind toll besetzt.

Christoph Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten, 16. September 2019

 

Verdis Musikdrama wird mit klugen dramaturgischen Kunstgriffen nah an die Gegenwart gerückt.

So facettenreich Bühne und Kostüme angelegt sind, überlassen sie doch der Handlung und Musik den gebührenden Raum.

Das von Golo Berg schwungvoll geleitete Sinfonieorchester Münster stürzt sich von tänzerischer Anmut in turbulente Wirbel, setzt knackige Akzente und versteht es immer wieder, pathetische Momente mit einer gewissen Pikanterie aufzufangen.

Anke Schwarze, Westfälischer Anzeiger, 16. September 2019

Presse

Der von Joseph Feigl einstudierte Chor zeigt sich stimmgewaltig und spielfreudig und überzeugt vor allem bei der Choreographie des Maskenballs im letzten Bild. Golo Berg entwickelt mit dem Sinfonieorchester Münster einen frischen Verdi-Klang aus dem Graben und rundet den Abend damit musikalisch wunderbar ab, so dass es für alle Beteiligten verdienten Applaus gibt.

Marc Adams Idee, die Masken auf dem Ball durch lebensgroße Pappfiguren des Königs zu ersetzen, geht gut auf, und auch die musikalische Umsetzung kann überzeugen.

Thomas Molke, Online Musik Magazin, 14. September 2019

 

Der gebürtige Straßburger Marc Adam hat zahlreiche Regiearbeiten […] abgeliefert. Seine fesselnde Verdi-Inszenierung in Münster, angesiedelt mit fantasiereichen Bildern zwischen gestern und heute, ist ein großer Wurf. Erwähnenswert sind gleichermaßen Bühne und Kostüme zwischen dunkel und farbig, gestaltet von Monika Gora, mit einem sehenswerten Maskenball zum Schluss.

Hans Rochol, Die Glocke, 16. September 2019.

 

Filippo Bettoschi ist der „heimliche“ Held, der Königsfreund Renato – eine Bank für diese anspruchsvolle Rolle dank seines perfekt passenden Timbres. Garrie Davislim gibt den Riccardo mit lupenreiner Intonation, strahlkräftig, souverän. Kristi Anna Isene ist eine in allen Lagen kraftvolle Amelia […]. Für die abgründige Ulrica mobilisiert Monika Walerowicz wunderbar dunkle, intensive Farben, Marielle Murphy wirkt als Page Oscar herrlich quirlig, lebendig und authentisch. Auch die kleineren Rollen sind toll besetzt.

Christoph Schulte im Walde, Westfälische Nachrichten, 16. September 2019

 

Verdis Musikdrama wird mit klugen dramaturgischen Kunstgriffen nah an die Gegenwart gerückt.

So facettenreich Bühne und Kostüme angelegt sind, überlassen sie doch der Handlung und Musik den gebührenden Raum.

Das von Golo Berg schwungvoll geleitete Sinfonieorchester Münster stürzt sich von tänzerischer Anmut in turbulente Wirbel, setzt knackige Akzente und versteht es immer wieder, pathetische Momente mit einer gewissen Pikanterie aufzufangen.

Anke Schwarze, Westfälischer Anzeiger, 16. September 2019


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Sa, 30. November 2019
19.30 Uhr · Großes Haus
Mischabo

19.00 Einführung im Foyer Gr. Haus

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