zum Theater Münster

Geschichte des Sinfonieorchesters Münster

  • Historische Aufnahme des Sinfonieorchesters Münster in der damaligen Konzerthalle
    Historische Aufnahme des Sinfonieorchesters Münster in der damaligen Konzerthalle

Das Sinfonieorchesters Münster, gegründet 1919, ist eine der tragenden Säulen des münsterschen Musiklebens und gewann in seiner bewegten Geschichte schnell überregionale Beachtung. Wiederholt folgten bereits in den ersten Jahren seines Bestehens berühmte Komponisten wie Hans Pfitzner (1921) oder Richard Strauss (1924) der Einladung zum Dirigat eigener Werke, später auch Paul Hindemith (1955). Seinen Rang als wichtigste Kulturinstitution Münsters festigte das Orchester unter den Generalmusikdirektoren Reinhard Peters (1961-1970), Alfred Walter (1970-1985) und Lutz Herbig (1985-1992). Große überregionale Beachtung erfuhr das Orchester mit der kompletten Aufführung des RING DES NIBELUNGEN von Richard Wagner in der Amtsperiode von Will Humburg (1992 – 2004). Als Generalmusikdirektoren folgten ihm Rainer Mühlbach (2004 – 2007) und Fabrizio Ventura (2007 – 2017). Seit Beginn der Saison 2017/18 bekleidet Golo Berg das Amt des Generalmusikdirektors.

Zahlreiche Preise und Auszeichnungen würdigen die Arbeit des Sinfonieorchesters Münster, darunter die Gustav-Mahler-Medaille und der Preis für das beste Konzertjahresprogramm Deutschlands durch den Deutschen Musikverlegerverband (1993). In den Jahren 2013 und 2015 führten Gastspieleinladungen das Sinfonieorchester Münster mit Fabrizio Ventura nach Mailand, Florenz und Modena.


nach oben
nach oben